§ 1 Geltungsbereich
[1] Alle unsere Lieferungen und Leistungen erfolgen
ausschließlich auf Grundlage dieser Verkaufs- und
Lieferbedingungen.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
[1] Die Bestellung des Kunden ist ein bindendes Angebot. Wir
können dieses Angebot nach unserer Wahl innerhalb von 2 Wochen
durch Zusendung einer Auftragsbestätigung annehmen oder dadurch,
dass dem Kunden innerhalb dieser Frist die bestellte Ware
zugesendet wird.
§ 3 Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen
[1] Bei Verträgen mit Verbrauchern als Kunden, die unter
ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z.B.
Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, e-mails, Rundfunk,
Tele- und Mediendienste) geschlossen werden, kann der Kunde seine
Bestellung bis spätestens 2 Wochen nach Eingang der Ware
widerrufen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten. Er kann
in Textform oder durch Rücksendung der Ware erfolgen. Zur
Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung an: MaxiComputer
GmbH, Ostwennemarstr. 106, 59071 Hamm Telefon: +49(0)2381 / 30426-0
Telefax: +49(0)2381 / 30426-29 E-Mail: info@maxicomputer.de
[2] Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen [a]
zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt
bzw. aus verschiedenen Komponenten zu einer den Vorstellungen des
Kunden entsprechenden Sache zusammengefügt werden oder eindeutig
auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind oder
die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung
geeignet sind; [b] zur Lieferung von Audio- und Videoaufzeichnungen
oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Kunden
entsiegelt worden sind; wird Software im Internet zur Verfügung
gestellt, erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Kunde sie durch
Herunterladen in Anspruch nimmt; [c] die in Form von Versteigerung
im Sinne des § 156 BGB geschlossen werden.
[3] Der Kunde ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur
Rücksendung der erhaltenen Ware verpflichtet. Die Rücksendung
erfolgt auf unsere Gefahr und unsere Kosten. Wir werden dem Kunden
einen Retourschein für die kostenfreie Rücksendung der Ware
zusenden oder die kostenfreie Abholung der Ware durch die Deutsche
Post AG veranlassen. Einen entsprechenden Abholwunsch kann der
Kunde kostenfrei per Telefon, Fax oder e-mail unter den angegebenen
Nummern bzw. Adressen erklären. Unfrei erfolgende Rücksendungen
können nicht angenommen werden. Bei einem Bestellwert bis zu 40,00
€ erfolgt die Rücksendung auf Kosten des Kunden, es sei denn, dass
die gelieferte Ware nach Art und Menge nicht der bestellten
entspricht.
[4] Der Kunde hat für eine durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch
der Ware entstandene Verschlechterung Wertersatz zu leisten, es sei
denn, die Verschlechterung ist ausschließlich auf die Prüfung der
Ware zurückzuführen. Gezogene Nutzungen hat der Kunde herauszugeben
bzw. hierfür Wertersatz zu leisten. Bei Verschlechterung oder
Untergang der Ware infolge von einfacher Fahrlässigkeit oder Zufall
hat der Kunde Wertersatz zu leisten.
§ 4 Preise und Bezahlung
[1] Preise ohne zusätzliche Angaben verstehen sich als Preis der
Ware einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Kosten für die
Abwicklung des Vertrages, insbesondere Kosten der Versendung, einer
gesonderten Verpackung oder der Nachnahme werden zusätzlich
berechnet und gesondert ausgewiesen.
[2] Die Lieferung erfolgt gegen Bar-Nachnahme. Wird
ausnahmsweise Lieferung auf Rechnung vereinbart, gerät der Kunde 2
Wochen nach Erhalt der Ware und Zugang der Rechnung in Verzug.
Kommt der Verbraucher in Zahlungsverzug, so ist die Schuld mit 5%
über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen. Können wir
einen höheren Verzugsschaden nachweisen, so sind wir berechtigt,
diesen geltend zu machen.
§ 5 Lieferung
[1] Eine Beschaffenheitsgarantie bleibt unberührt.
[2] Setzt uns ein Kunde eine Leistungsfrist, so muss diese
zumindest 2 Wochen betragen. Schadenersatzansprüche statt der
Leistung oder wegen Verzuges stehen dem Kunden nur zu, wenn die
verspätete Leistung auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
Diese Haftungsbegrenzung gilt nicht für Schäden, die auf einer
vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von uns, eines
gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wir haben
zu beweisen, dass die Schadenursache nicht auf Vorsatz oder grober
Fahrlässigkeit beruht.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
[1] Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur
vollständigen Zahlung des Kaufpreises einschließlich
Mehrwertsteuer, vom Kunden zu zahlender Kosten, Nebenforderungen
und Verzugszinsen vor.
[2] Im kaufmännischen Verkehr behalten wir uns das Eigentum an
der Ware bis zum Eingang aller Zahlungen aus der
Geschäftsverbindung mit dem Kunden vor. Der Eigentumsvorbehalt
erstreckt sich dann auch auf den anerkannten Saldo, soweit wir
Forderungen gegenüber dem Kunden in laufende Rechnung buchen
(Kontokorrent-Vorbehalt). Der Kunde ist im kaufmännischen Verkehr
berechtigt, die Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu
verkaufen. Er tritt uns jedoch bereits jetzt alle Forderungen in
Höhe des Rechnungsendbetrages (einschließlich Mehrwertsteuer) ab,
die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer oder Dritte
erwachsen, und zwar unabhängig davon, ob die Ware ohne oder nach
Verbindung mit anderen beweglichen Sachen weiter verkauft worden
ist. Zur Einziehung dieser Forderung ist der Kunde auch noch nach
deren Abtretung ermächtigt. Unsere Befugnis, die Forderung selbst
einzuziehen, bleibt hiervon unberührt; jedoch verpflichten wir uns,
die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunde seinen
Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt und nicht in
Zahlungsverzug ist. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, können wir
verlangen, dass der Kunde uns die abgetretenen Forderungen und
deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen
Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und die
Abtretung offenlegt. Unsere Befugnis, die Abtretung offenzulegen,
bleibt hiervon unberührt.
§ 7 Gewährleistung
[1] Ist die gelieferte Ware mangelhaft, kann der Kunde zunächst
als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder
die Belieferung einer mangelfreien Sache verlangen. Wir tragen die
zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen,
insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten. Die
vom Kunden zunächst gewählte Art der Nacherfüllung können wir
insbesondere verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen
Kosten möglich ist. Dabei sind insbesondere der Wert der Sache in
mangelfreiem Zustand, die Bedeutung des Mangels und die Frage zur
berücksichtigen, ob auf die andere Art der Nacherfüllung ohne
erhebliche Nachteile für den Kunden zurückgegriffen werden könnte.
Der Anspruch des Kunden beschränkt sich in diesem Falle auf die
andere Art der Nacherfüllung; unser Recht, auch diese unter den
Voraussetzungen, die zur Ablehnung der zuerst gewählten Art der
Nacherfüllung berechtigten, zu verweigern, bleibt unberührt.
Liefern wir dem Kunden zum Zwecke der Nacherfüllung eine
mangelfreie Sache, hat der Kunde die ursprünglich gelieferte Sache
unverzüglich auf unsere Kosten zurückzugewähren, spätestens jedoch
binnen einer Woche. Tauschen wir zum Zwecke der Nachbesserung Teile
aus, werden die ersetzten Teile unser Eigentum.
[2] Neben dem Recht zum Rücktritt oder zur Minderung kann der
Kunde Schadenersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen
verlangen. Wir haften jedoch nicht für Schäden, die nicht an der
gelieferten Ware selbst entstanden sind, für etwaig entgangenen
Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Kunden. Diese
Haftungsfreizeichnung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des
Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer
vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von uns oder
eines unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen
beruhen. Die Haftungsfreizeichnung gilt ferner nicht für sonstige
Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen
Pflichtverletzung von uns, eines gesetzlichen Vertreters oder
Erfüllungsgehilfen beruhen; wir haben zu beweisen, dass die
Schadenursache nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
Ebenso gilt die Haftungsfreizeichnung nicht, wenn wir schuldhaft
eine sogenannte "Kardinalpflicht" oder eine vertragswesentliche
Pflicht verletzen.
[3] Die vorbeschriebenen Mängelansprüche verjähren in 2 Jahren
nach Ablieferung der Kaufsache. Bei gebrauchten Sachen verjähren
die Mängelansprüche in 1 Jahr.
[4] Um eine möglichst rasche Bearbeitung der Mängelansprüche zu
gewährleisten, sollte der Kunde das entsprechende Gerät mit einer
möglichst genauen Fehlerbeschreibung, einer Kopie der Rechnung und
in der Originalverpackung einsenden. Bei nicht ordnungsgemäß
erfolgter Versandverpackung haben wir Anspruch auf Ersatz
entstehender Schäden; als Versandverpackung darf nicht lediglich
die Originalverpackung verwendet werden. Mängelansprüche des Kunden
bleiben auch bei Nichteinhaltung dieser Klausel erhalten. Ohne die
Mitwirkung des Kunden kann sich jedoch die Abwicklung der
Mängelansprüche erheblich verzögern. Vor Rücksendung der
bemängelten Ware hat der Kunde auf eigene Kosten eine
Datensicherung vorzunehmen. Eine Haftung für Datenverluste kann
nicht übernommen werden.
[5] Bei Geltendmachung von Mängelansprüchen für nicht bei uns
erworbene Ware haben wir Anspruch auf Schadenersatz und Erstattung
der entstandenen Aufwendungen. Der Aufwendungsersatzanspruch wird
mit 50,00 € pauschaliert. Uns bleibt der Nachweis höherer
Aufwendungen und Schäden vorbehalten. Dem Kunden bleibt der
Nachweis tatsächlich wesentlich niedrigerer Aufwendungen und
Schäden vorbehalten.
[6] Stellt sich heraus, dass der Kunde grob fahrlässig oder
vorsätzlich Mängelansprüche erhoben hat, obwohl kein Mangel
vorhanden ist oder wegen des Mangels keine Mängelansprüche
bestehen, so ist der Kunde verpflichtet, alle durch unsere
Inanspruchnahme entstandenen Aufwendungen und Schäden zu ersetzen.
Der Schaden und Aufwendungsersatzanspruch wird mit 50,00 €
pauschaliert. Uns bleibt der Nachweis höherer Aufwendungen und
Schäden vorbehalten. Dem Kunden bleibt der Nachweis tatsächlich
wesentlich niedrigerer Aufwendungen und Schäden vorbehalten.
§ 8 Datenschutz
[1] Der Kunde willigt in die elektronische Speicherung der uns
übermittelten personenbezogenen Daten ein. Wir sind berechtigt, zur
Vertragabwicklung die erforderlichen Daten an zu diesem Zweck
eingeschaltete Dritte (Vertragspartner, Kreditinstitute etc.)
weiterzugeben. Eine Weitergabe an solche Dritte, die nicht mit der
Vertragsabwicklung befasst sind, erfolgt nicht.
[2] Personenbezogene Daten, die uns anlässlich von nicht
Vertragszwecken dienenden Gelegenheiten übermittelt werden (z.B.
Verlosungen, Preisausschreiben, News Letter etc.) dürfen wir
speichern und zu eigenen Werbezwecken nutzen.
§ 9 Salvatorische Klausel, Erfüllungsort, Gerichtsstand
[1] Bei Verträgen mit Kaufleuten, juristischen Personen des
öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichem Sondervermögen wird
als Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung sowie als Gerichtsstand
der Sitz unseres Unternehmens in Hamm vereinbart.
[2] Hat der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland
oder verliert er nach Vertragsabschluss einen Wohnsitz oder
gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich der
Bundesrepublik Deutschland, ist unser Geschäftssitz in Hamm
Gerichtsstand. Dies gilt auch, falls Wohnsitz oder gewöhnlicher
Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
[3] Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die
Bestimmungen des Wiener UN Übereinkommens vom 11.04.1980 über
Verträge über den internationalen Warenverkauf (UN-Kaufrecht)
finden keine Anwendung.
[4] Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen oder
eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein
oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen
Vereinbarungen oder Bestimmungen nicht berührt.